Eine Geschichte

Entscheidungen zum 1.

Sich zu entscheiden Dinge zu ändern ist der erste Schritt. Die Dinge dann aber tatsächlich zu ändern ist nicht so einfach wie man gemeinhin glaubt. In meinem Leben ist alles schief gelaufen was nur schief laufen konnte und erst in den letzten Monaten sind die Dinge für mich besser geworden. Wenn man bedenkt das ich schon 35 bin ist das ein bisschen depremierend aber besser spät als nie. Bis vor kurzem hätte ich laut gelacht hätte mir jemand gesagt ich würde mal meinen eigenen Blog schreiben. Ich und schreiben? Niemals! Und doch tu ich es in genau diesem Augenblick. Und es fühlt sich verdammt gut an. Mein Leben ändert sich. Manchmal schneller als mir lieb ist und manchmal schmerzhafter als gedacht. Aber im Grunde befreie ich mich von überflüssigem, emotionalen Belast. Das ist bitter aber ja in gewisser Weise wünsche ich mir ich könnte die Zeit zurückdrehen und ein oder zwei Dinge anders entscheiden. Aber das geht nicht und eigentlich ist das auch gut so, denn alles was passiert passiert aus einem bestimmten Grund und auch nur dann wenn es passieren soll. Keiner von uns hat Einfluss auf diese Dinge und das ist schon in Ordnung. Und dann gibt es Dinge auf die wir Einfluss haben. Wir können entscheiden mit wem wir unser Leben verbringen möchten, wen wir teilhaben lassen möchten, wer uns willkommen ist. Oder eben nicht. Zu erkennen das man der Person der man von Geburt an wichtig sein sollte, die uns bedingungslos lieben sollte, egal ist, ist gelinde gesagt ein Schock. Und doch ist es passiert. Ich musste erkennen das ich dieser Person egal war und bin. Das ich ihr nichts bedeute. Und ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen, mich emotional von ihr gelöst. Hab ich mit ihr darüber geredet? Nein. Dieses Recht hat sie sich verwirkt. Ist das hart? Ja aber ich habe ihr nie etwas bedeutet. Und das ist verdammt hart wenn man von seiner eigenen Mutter keine Liebe erfährt....

 

28.6.16 15:41

Letzte Einträge: Die Kunst einen Klapprechner zu kaufen Teil 1, 34 Cent, Von Fröschen und Liebe, Über die Kunst nett zu sein

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Thomas / Website (28.6.16 15:45)
Willkommen im Club :-(


Steffi (28.6.16 16:37)
Das Vergangene lässt sich nicht ändern...
Das Leben ist HIER und JETZT.
Gerader Rücken, Brust raus, Hals gestreckt... und immer ein Lächeln auf den Lippen.... Denn niemand gibt uns unser Leben zurück 🙄.

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